Pressestimmen zu "Erleuchtung":
"Der Kriminalroman ist in sich handwerklich sehr gelungen, weil Anne Chaplet die Handlung und ihre Motivation äußerst überzeugend in den Figuren verankern kann. Zudem schafft sie es, große zeitgeschichtliche Linien im Personal ihres Kriminalromans engzuführen."
Kirsten Reimers, Frankfurter Neue Presse
"Spannend erzählt und fein geschrieben - Der letzte Paul-Bremer-Krimi von Anne Chaplet ist ein Politthriller erster Güte (...)" Welt Online / Lesen Sie die komplette Rezension auf der Website.
Facettenreiches Thriller-Karussell - Anne Chaplets neues Buch "Erleuchtung" hat internationalen Krimi-Standard Im neuenThriller "Erleuchtung" der deutschen Autorin Anne Chaplet geht es auch um einen ungeklärten Todesfall im Oberhessischen. Die Bankenmetroplole Frankfurt, ein oberhessisches Dorf im Vogelsbergkreis und eine Kleinstadt in den peruanischen Anden sind die Schauplätze in dem abwechslungsreich und rasant geschriebenen Krimi "Erleuchtung". Die Politikwissenschaftlerin Cora Stephan hat das Buch unter ihrem Pseudonym Anne Chaplet verfasst. Sie nimmt die Leser auf eine turbulente Reise mit, die ihren Ausgang in der Gegenwart bei einem rauschenden Ball in der Frankfurter Oper nimmt und bis in die wilden sechziger Jahre zurückreicht, als ein junges Hippie-Trio aus der hessischen Großstadt das Alltagsleben in einem kleinen Dorf im Vogelsberg aufmischt. Charly, einer der Jungspunde aus der Flower-Power-Zeit, wird Jahrzehnte später zum ertolgreichen Politikberater Karl-Heinz Neumann. Dass er auch eine dubios-schillernde Vergangenheit in Peru hatte, darauf stößt der italienischstämmige Franfurter Polizeikommissar Giorgio DeLange per Zufall bei einer beruflichen Exkursion nach Peru. Denn da erfährt er, dass der heute wohlangesehene Bürger als Lehrer an einer Schule in Peru auch Kontakte zur Guerilla-Organisation "Leuchtender Pfad" hatte. Diese Information kommt DeLange gerade recht, denn er hat noch eine Rechnung offen mit "Charly". Der Kommissar vermutet, dass dieser verantwortlieh war für den mysteriösen Todesfall einer jungen Frau aus dem oberhessischen Dorf, der nie aufgeklärt wurde. Als er zu ermitteln beginnt, bekommt er aber schnell Schwierigkeiten. Auch seine Tochter und seine Freundin, die Staatsanwältin Karen Stark, werden bedroht. Und so beginnt sich das farbenprächtig ausgeschmückte Thriller-Karussell immer schneller zu drehen. Dabei greift die Autorin in der oberhessischen Dorfgeschichte auch teilweise auf Motive und Personen aus einem ihrer früheren Krimis "Schrei nach Stille" zurück. Doch "Erleuchtung" lässt sich auch lesen und verstehen, ohne dass man den Vorgänger-Band kennt. Dieses Buch schildert in einer Geschichte mit atemberaubenden Wendungen und ohne Netz aber mindestens mit doppeltem Boden, wie die Vergangenheit auch nach Jahrzehnten die Gegenwart beeinflussen kann. Dabei sind sowohl der sensible und bauernschlaue Kommissar Giorgio DeLange als auch sein Gegenspieler facettenreich und tiefgründig geschildert. Chaplet hat eine große Erzählkraft. Sie muss allerdings zwischenzeitlich auch darauf aufpassen, dass sie sich in der Vielzahl der Erzählstränge und Schauplätze nicht verzettelt. Das schafft sie dann glücklicherweise. Und wenn der Krimi mit immer schnellerem Tempo auf die Zielgerade einbiegt, spätestens dann müsste auch der letzte Leser endlich gepackt sein. In dieser Form braucht Anne Chaplet den Vergleich mit den international etablierten Krimi-Queens wie Liza Marklund oder Joy Fielding auf jeden Fall nicht zu scheuen.
Manfred Hitzeroth, Oberhessische Presse Marburg, 20.04.2012
"In ihrem neuen Buch „Erleuchtung“ verwebt Stephan alias Chaplet gekonnt eine fiktive Mordserie in einem kleinen oberhessischen Dorf mit den realen Machenschaften einer peruanischen Terrorgruppe." Nora Binder, Hessischer Rundfunk / Hauptsache Kultur
„Anne Chaplet begnügt sich nicht damit, einen spannenden Kriminalfall zu ersinnen und ihren Fans zu servieren. Sie tut, was sie leidenschaftlich gerne und ausgesprochen gekonnt tut: Sie verschränkt ein großes politisches Ereignis mit dem Schicksal Einzelner. (…) Der Spagat gelingt – und wie! (…) In jedem Fall hat Anne Chaplet, wieder einmal, ein großartiges, rundherum gelungenes Buch geschrieben, das man einfach gelesen haben muss!“ krimi-forum.net
Rezension von Erleuchtung online bei Kriminetz.
Ersterscheinung: List 2012
Der vorerst letzte Krimi der Paul-Bremer-Serie und zugleich Giorgio DeLanges schwerster Fall: Hauptkommissar Giorgio DeLange reist aus beruflichen Gründen nach Peru. Zurück in Frankfurt, wird er von Schlägern angegriffen. Drogen werden bei ihm gefunden.Seine Beförderung wird ausgesetzt. Dann wird seine Lebensgefährtin bedroht, Staatsanwältin Karen Stark. Wer will sein Leben zerstören? Und vor allem, warum? DeLange nimmt die Kampfansage an. Da stößt die Staatsanwältin auf eine Verbindung zwischen einer Mordserie in einem hessischen Dorf und der peruanischen Guerillabewegung Leuchtender Pfad. Und der Fall bekommt plötzlich eine ganz neue Wendung...
FNP, 05.05.2012: "Der Kriminalroman ist in sich handwerklich sehr gelungen, weil Anne Chaplet die Handlung und ihre Motivation äußerst überzeugend in den Figuren verankern kann. Zudem schafft sie es, große zeitgeschichtliche Linien im Personal ihres Kriminalromans engzuführen."
Welt, 02.05.2012: "Spannend erzählt und fein geschrieben."
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