Schneesterben - Pressestimmen (zurück)

Klein-Roda ist überall...
Das hier ist mein erstes Buch von Ann Chaplet, aber sicher nicht das letzte, denn ich habe sofort die anderen bisher erschienenen nachbestellt. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen und konnte es kaum mehr aus der Hand legen. (...) Die Idee der Geschichte ist sehr gut ausgedacht, absolut nachvollziehbar und realistisch. Und man merkt es anfangs kaum wie der Plot an Dynamik und Tempo zulegt. Erst ist es nur hier und da eine Andeutung, dann verschlägt es einem fast die Sprache und auch die Auflösung / das Ende ist sehr ausführlich und durchdacht. Mein Tipp - unbedingt lesen!!
Soxmail aus Chemnitz für Amazon am 28. Juli 2004

"Schneesterben" ist sicherlich Anne Chaplets bester Roman aus der Krimireihe mit Paul Bremer. (...) Die Protagonisten gelangen der Autorin dieses Mal besonders interessant und tiefgründig, oft auch sehr eigenwillig. So mancher verbirgt dunkle Geheimnisse, die erst im Laufe der Zeit an die Oberfläche kommen. Das Schönste aber ist, dass Anne Chaplet keinen Protagonisten voreilig verurteilt - egal, was er in der Vergangenheit getan hat und so fällt einem das Zitat ein "Derjenige, der ohne Sünde ist ... ". Auch die Klein-Rhodas Dörfler müssen das am eigenen Leib erfahren. Anfangs macht man sich noch keine Vorstellung, wie Anne Chaplet die verschiedenen losen Handlungsfäden miteinander verknüpfen wird, doch die Lösung ist in sich stimmig und überzeugt auf Anhieb. (...) Im Gegensatz zu den anderen Büchern, ist "Schneesterben" etwas brutaler - und dafür sehr viel spannender - geraten.
Literaturschock, Frühjahr 2005, nimue

Es sind die kleinen Details, die "Schneesterben" zu einem herausragenden Buch machen. Das, was zwischen den Menschen passiert - hier ein Blick, da eine Geste - das Unspektakuläre, über das man sonst hinwegschaut. Mit großem Gespür dafür, im Alltäglichen das Besondere zu sehen und beschreiben zu können, hat mich Anne Chaplet überzeugt.
(...) Seite um Seite wird der Leser in eine Geschichte gezogen, eine grausame Geschichte, deren Ende überraschend und überzeugend zugleich ist. Zurück bleibt ein Hauch von Melancholie und Trostlosigkeit und das Gefühl, den ganzen Roman über einen Spiegel vorgehalten bekommen zu haben. Anne Chaplet versteht es hervorragend ihren Charakteren Tiefe zu verleihen. Sie schreibt spannend, flüssig und absolut lesenswert.
Alexandra Egli, Frankfurt am Main, für Amazon
am 20. März 2005

„Anne Chaplet ist ein Roman gelungen, wie man ihn sich für das Genre wünscht. Von der ersten Zeile an mag man ihn lesen und nicht aufhören. Bremer und die zweite Hauptfigur Karen Stark sind berührt von dem Drama vor ihren Augen, ohne es zu begreifen, dabei immer noch in ihr Alltagsleben verstrickt. Auf Liebe hoffend, an Einsamkeit leidend. So stark diese beiden Figuren gezeichnet sind, sie verdecken nicht die Geschichte, auch lassen sie die anderen Personen nicht blass erscheinen. Und das Beste: Obwohl es eine wirklich komplizierte Geschichte ist, mit Wurzeln in einer fernen Vergangenheit, mit großen menschlichen Tragödien und vielen überraschenden Wendungen – am Ende ist sie stimmig, nicht nur aufgeklärt sondern auch einsichtig. Das ist hohe Krimikunst, und nur Wenige beherrschen sie hierzulande so gut wie Anne Chaplet. Die damit bestens ihr eigenes Diktum erfüllt, daß sie keine Frauen- oder Männerkrimis lesen wolle, sondern nur gute.“
Andrea Fischer, Tagesspiegel, 11. Januar 2004


„’Schneesterben’ hält, was die vorhergehenden vier Romane der (...) Anne Chaplet versprachen. Es gibt in Deutschland Kriminalliteratur, sogar solche, die in der tiefsten hessischen Provinz spielt, die sich im internationalen Vergleich ohne weiteres behaupten kann.“
Joachim Feldmann, Am Erker Nr. 46, Winter 03/04
 
 „Ein hervorragendes Buch! Spannend zu lesen, flüssig geschrieben, aktuell in seiner ganzen Erscheinung. (...) Die Autorin fängt (...) die Atmosphäre so dicht und authentisch ein, daß man fast das Gefühl hat, selbst an dieser Geschichte teilzuhaben (...) Alles in allem ist ‚Schneesterben’ ein äußerst gelungener Roman, vielleicht sogar eines der vielschichtigsten Bücher des Jahres. Und Anne Chaplet hat das Zeug, mit ‚Schneesterben’ zu einer der besten deutschen Krimiautorinnen der Gegenwart zu werden!“
Michael Sahr, ZDF-Krimibuchtips, 24. Dezember 2004

„All das schildert Anne Chaplet mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen, ohne ihre Protagonisten dabei an den Pranger zu stellen. Fast meint man, den Dorfmief von Klein-Roda zu riechen. Zudem ist die Geschichte bis zur letzten Seite spannend erzählt, die Auflösung, wenn auch für versierte Krimileser zu ahnen, ist schlüssig und überzeugend.“
Petra Pluwatsch, Kölner Stadt-Anzeiger, 16. Dezember 2003

„Auch der fünfte Krimi mit den Ermittlern Karen Stark und Paul Bremer liefert Suspense auf Hochniveau.“
Woman 1/2004

„’Schneesterben’ sät Zweifel, die man nicht so schnell wieder los wird, und zwar auf einem Gebiet, auf dem man als studierter Städter nie gezweifelt hat. Das muß ein Buch erst mal schaffen.“
Michael Schweizer, Mord und Ratschlag, Perlentaucher vom 10. Dezember 2003

„Ich halte Anne Chaplet für die beste deutsche Krimiautorin, die mit Schneesterben auch ihr bestes Buch abgeliefert hat.“
Christian v. Zittwitz, Buchmarkt 12/03

„Hohe Ansprüche in einem Krimi, die aber eingelöst werden.“
Buchkultur, Sylvia Treudl, Nr. 90, Dez. 03/Jan. 04

„Sie hat eine spannende Geschichte, kann super erzählen, kann Spannung legen und halten, sie kommt ganz ohne Kommissar aus und sorgt auch noch für ein überraschendes Ende – Anne Chaplet ist mittlerweile in die ‚Champions League’ der deutschen Krimiautorinnen aufgestiegen. (...) Ein spannender, mitunter recht drastischer Krimi für starke Nerven.“
Ulrike Kieser-Hess für den ekz-Informationsdienst

„’Schneesterben’ ist eine zugleich sarkastische, spannende und sehr reale Beschreibung der bürgerlichen Gesellschaft. Die darin behandelten Biografien verweben sich in ihrer Düsternis zu blutrünstigen Konflikten und Verfolgungen, die in ihrer literarisch umgesetzten Qualität derjenigen des Dramatikers Martin Sperr mit seinen horriblen ‚Jagdszenen in Niederbayern’ aus den 70er Jahren in nichts nachsteht...“ „Anne Chaplet (...) schreibt in einem unverwechselbaren, verhältnismäßig knappen Stil, der sich sowohl in herrlich süffisantem als auch in herbbrutalem Ausdruck zeigt.“
Volkmar Henke, in: Neue Presse Coburg, 7. November 2003

„Ein überaus komplex aufgezogener Gesellschaftsroman zum Thema Land und Stadt, Schuld und Verdrängung. Linksliberale Frankfurter Akademiker, deren einzige Sorge in Wahrheit die richtige Temperatur ihres Café Latte ist, treffen auf verstockte, wortkarge Bergbewohner in der Mitte Deutschlands. Makellos und mit souveräner Konsequenz fügt die Autorin eine scheinbar simple Dorfgeschichte, eine Polizeiermittung und ein Courtroom-Drama zu einem packenden Sittengemälde.“
Reinhard Jahn, 3. November, in: WDR 5, Die telefonische Mord(s)beratung

„So eine Krimilesung ist eine Zumutung. Anne Chaplet, roter Lockenkopf, glasklare Sprache, dunkle Lache, löst diesen Widerspruch vorbildlich. Die promovierte Politologin, besser bekannt als Cora Stephan und Verfasserin luzider Essays, Polemiken und kulturgeschichtlicher Abhandlungen über den Krieg, liest vier, fünf Kapitel aus ihrem Krimi ‚Schneetreiben’. Episoden aus der hessischen Provinz sind es, die für sich stehen, Mosaiksteinchen von Charakterstudien, überraschende Perspektivwechsel, die ihr Können zeigen. Und tatsächlich nichts von der eigentlichen Krimihandlung verraten.“
Michaela Adick, in: Heilbronner Stimme v. 15. Oktober 2003

„In der Frankfurter Buchhandlung Carolus las (Anne Chaplet) aus ihrem neuen, fünften Kriminalroman "Schneesterben" vor und zwar so raffiniert, daß sie fast bis zur letzten Seite kam, ohne Kriminalistisches von Wichtigkeit zu verraten.“
Deutlich wurde unter anderem – „daß man bei Anne Chaplet noch etwas lernen kann über so sorgfältiges wie lässiges Reden und Vorlesen im öffentlichen Raum.“
ith, Frankfurter Rundschau, 2./3. Oktober 2003

„Ein Krimi, der auf allen Ebenen überzeugt. Freitag nachmittag gekauft, Samstag abend ausgelesen, muß man da noch mehr sagen? (...) Schon seit Caruso singt nicht mehr bin ich ein Fan von Anne Chaplet, die meiner Meinung nach die derzeit besten deutschen Krimis schreibt. Das neue Buch wurde daher schon sehnsüchtig erwartet und zog mich von Anfang an in seinen Bann. (...) Schneesterben ist düsterer als die bisherigen Bände und zeichnet sich durch eine größere Intensität aus. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man ab und zu eine Pause machen muß, um das Gelesene zu verdauen. Und doch schon nach wenigen Minuten wieder nach dem Buch greift, da man unbedingt wissen muß, wie es weiter geht. Liebe, Trauer, Schuld, alles große Themen, die Anne Chaplet hier überzeugend und mit viel Fingerspitzengefühl handhabt.
Schneesterben ist Unterhaltung auf höchstem Niveau. Vielen Dank dafür, Frau Chaplet, und bitte schreiben Sie noch lange weiter!“
Sabrina aus Berlin, Amazon-Rezension vom 29. September 2003
Wird gemacht. A. Ch.

Aus der Laudatio von Dr. Lore Kleinert aus Anlaß der Verleihung des Radio-Bremen-Krimipreises am 24. September in der Schauburg in Bremen:
„Ich bin der Krimiautorin Anne Chaplet schon bei ihrem ersten Buch verfallen, nicht nur weil ihre Sprache besonders ausgefeilt und reich ist, nicht nur, weil sie so kunstvoll mit der Ambivalenz von Gut und Böse spielt, sondern vor allem, weil ihr Blick auf unsere Gesellschaft (...) so wach und so lebendig ist. Nicht durch die Filter politischer Scheinkorrektheit getrübt, dringt er tiefer, dorthin wo es erst anfängt, interessant zu werden, und das ist eine Schicht, die nur sehr gute Krimis erreichen.“

„In den Bruchstücken von Realität, mit denen ihre Krimis spielen, erahnt man die Welt.“

„Chaplets Krimis leben von der sinnlichen Wahrnehmung der Freuden des Alltags nahe an der Natur. Sie leben aber auch vom Aufbrechen alter Feindbilder des deutschen Soziokrimis. Die Autorin ist selbst aus Frankfurt am Main aufs Dorf gezogen. Aber eher als der oft gescholtene Filz der Alteingesessenen sind es die Marotten, Anmaßungen und Denkschablonen der Zugezogenen, der vermeintlich Aufgeklärten, die Objekt von Spott und Skepsis werden. Die Dörfler, erkennt der Held Bremer, müssen mit den Geschehnissen in der Gemeinschaft anders und länger leben als die Städter, darum nutzen sie andere Techniken der Sozialregulierung.“
Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung, 29. September 2003

„Wer Zeit für eine schlaflose Nacht hat, sollte dieses Buch zu lesen anfangen.Bis die letzte Seite nicht "verspeist" ist, legt man "Schneesterben" nicht mehr aus der Hand.“
per, Frankfurter Neue Presse, 29. September 2003

„Ein Fall für Staatsanwältin Stark. Gekonnt nachgelegt von der völlig zu Recht mehrfach Krimipreis-gekrönten Autorin.“
Hörzu, September 2003

„Unbedingt lesenswert.“
lyn, Neue Presse Hannover, 23. September 2003

„Ein(...) elegant entwickelte(r) und schlüssige(r) Plot.“
Volker Albers, Hamburger Abendblatt, 20. September 2003

„Ihre Krimis gehören zum Besten, was das Genre in diesem Land zu bieten hat, weil die Autorin genau beobachtet und ihre Geschichten mit einer Portion Humor würzt.“
Stephan Bartels, Brigitte Bücher, 21/2003

„Das ist ein Krimi wie frisches Bauernbrot mit Salz – man kann sich gar nicht satt lesen. (...) Glaubwürdige, runde Figuren, die man gern kennt, ein ansehnlich finsterer Plot, riechbar genaue Atmosphäre und ein ordentliches Quantum Hardcore-Realismus – mehr kann man sich nicht wünschen. Man kriegt aber noch mehr – nämlich ein paar unsentimentale, aber gleichwohl herzerwärmende Tierporträts und eine gescheite Beschreibung des Landlebens. Die Autorin (...) zeigt das Leben fern der Stadt weder besonnt von Kindheitsromantik noch von Haß verdüstert, sondern mit sachlicher, kenntnisreiher Zuneigung.“
Eva Demski, Journal Frankfurt, September/Oktober 2003

„Eine große Stärke von Anne Chaplets Kriminalromanen ist, wie sie aus der Geschichte von Orten und Menschen lebendige Szenen mit ungemein dichter Atmosphäre gewinnt. Dabei schlägt sie nie den immer gleichen Ton an, sondern läßt ein ganzes Spektrum von Gefühlslagen und möglichen Annäherungen aufblitzen.“

„’Schneesterben’ ist ein deutscher Kriminalroman der Spitzenklasse und Anne Chaplets bisher bestes Buch.“
Lore Kleinert, Nordwestradio, 26.September 2003

„’Schneesterben’, der neue Roman, dürfte das Brutalste sein, was die Autorin bisher geschrieben hat, ein hammerharter Krimi, der die Leser besonders gegen Ende entsetzt nach Luft schnappen und die etwas lang geratenen Schilderungen von Bremers Landleben verzeihen läßt.“

„Weit ausholende poetische Sentenzen und tiefenpsychologische Nachdenklichkeiten setzt die Autorin in Kontrast zu knappen berichtenden Passagen, Anne Chaplet wischt unerschrocken Tabus beiseite und schildert brutale Szenen mit alptraumhaften Details. Getröstet wird der Leser durch ausgefeilte Zeichnungen der Charaktere und durch ebenso behäbigen wie feinsinnigen Humor.“
Inge Zenker Baltes, Weser Kurier, 24. September 2003

„Sie wird als eine der besten deutschen Krimiautorinnen gehandelt. Und sie wird mit Krimipreisen überhäuft.“
Berner Zeitung, 11. September 2003

„Dies ist eindeutig die brutalste Anne Chaplet. Schneesterben (kommt einem) wie ein langer, furchtbar klarer und zwar nüchterner, aber nicht mitleidloser Blick in die Abgründe des menschlichen Seins vor. Wie das bei den Meistern des Krimigenres, von Jim Thompson bis James Ellroy, eben zu sein hat. (Anne Chaplet) hat ein heftiges, ein bemerkenswertes Buch geschrieben.“
Renée Zucker für das Inforadio des RBB, September 2003

„Schneesterben ist der fünfte Roman Chaplets mit Stark und Bremer – und es ist zugleich ihr bester. Für Schneesterben hat sie jede Auszeichnung verdient.“
Redaktion von amazon.de, Stefan Kellerer

„Anne Chaplet ist für mich soetwas wie der deutsche Mankell. Schade, daß so wenig Leser dies zu würdigen wissen.“ Kundenrezension bei amazon.de von youmond, einer Buchhändlerin aus Kassel.

„Eine wundervoll verwobene und spannend erzählte Geschichte, mit der sich Anne Chaplet wohl endgültig ihren Platz als Königin des deutschen Krimis gesichert hat. ... Das ist die Stelle, an der normalerweise zu sagen wäre, daß Anne Chaplet gar keine Krimis schreibt, sondern ‚echte’ Romane – aber es wird nicht gesagt, denn nichts wäre falscher. Wenn der Kriminalroman eine Gattung ist, die einen Blick auf die Zeit wirft, dann sind Anne Chaplets Romane Kriminalromane, wie sie sein sollen.“
Reinhard Jahn, www. Kriminalforum.de, September 2003

„Anne Chaplet hat nicht nur einen spannenden Krimi geschrieben (...), sie hat gleichzeitig auch eine kluge Auseinandersetzung mit Verbrechen und Strafe, Schuld und Sühne verfaßt.“ Man „könnte sich gut vorstellen, diesen Kriminalroman als "Tatort" verfilmt zu sehen.“
Elisabeth Kiderlen, Badische Zeitung, 3. September 2003
 


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